Club Lomumba

männliche Spass- und Freizeitgestalltung

September 2008 Clubausflug nach Ljubljana in Slowenien

Nach langer Vorbereitungszeit hat es der Club Lomumba doch noch geschafft den Ausflug nach Ljubljana im September auf die Beine zu stellen. Reini hat uns den Flug mit der Swiss gebucht, geflogen sind wir dann mit Adria Airlines die soweit einen guten Eindruck hinterliess. Mit dem Minibus ging es in die Stadt zum Hotel LEM welches uns Marc organisiert hatte. Die Farben im Zimmer waren so schrecklich wie auf der Webseite aber wir hatten ja auch nicht vor viel Zeit dort zu verbringen.

Gleich nach dem Koffer deponieren ging es los in die Innenstadt wo wir neben den historischen 3 Brücken (da hat ein smarter Slowene die Habsburger über den Tisch gezogen) "ankamen" (sprich das erste Bier kosteten). Nach ein paar schritten gab es in einer Beiz für Touristen dann eine Pilzsuppe im Brot. Recht lecker! Reini hat es dann auch noch ohne zurück zu fallen auf den Hügel zur Burg geschafft. Der Beizer dort oben serviert seinen Kaffee mit lustigen am Zahnstocher gewachsenen Zuckerkristallen. Spätabends entdeckten wir das Casino im Hotel. Die feierten gerade Eröffnung und so war der Saal voll von Menschen und attraktiven Bediensteten die gratis Cüpli und Häppchen herbeischafften.

Am Samstag war dann ein Ausflug nach Bled angesagt. Hübsches Dörfchen für den Seniorenausflug. Der Club Lomumba hat sich gleich nach der "Ankunft" mal auf die Rodelbahn gewagt. Das Schlösschen auf dem Felsen hat gefallen. Die Cremeschnitte, als Hauptattraktion, haben wir dann in der Konditorei Simon innert 5 Minuten verschlungen. Grund waren Wirrnisse mit dem Busfahrplan, die auch schon bei der Anreise in einen Waldspaziergang von 3 km Länge resultierten.... Als wir dann endlich den Bus für die Rückfahrt bestiegen, war nach 2 km Schluss denn ein Motorradfahrer hat seinen Wochenendausflug nicht überlebt. Er fuhr wohl mit übersetzter Geschwindigkeit durch eine Kurve und landete frontal in einem PW. Die Strasse wurde von eher lahmen Polizisten vollständig gesperrt bis die Leiche und Wrackteile entfernt waren. Leider scheint dies nicht besonders aussergewöhnlich zu sein wie wir am Sonntag aufgrund der vielen Warntafeln auf dem Weg nach Postojna ablesen konnten.

Die Höhlen von Postojna sind das längste Karst-Höhlensystem von Europa. Aufgemacht ist die Besichtigung für riesige Massen von Touristen. Mit einem Eintrittspreis von 13 EUR bewegt man sich auch schon eher an der Grenze zum Wucher aber wie Schweizer können uns das ja leisten.... Nachdem man mit einer Eisenbahn 20 Minuten in den Berg hineinfährt kommt man in eine grössere Kaverne. Überall hängen Stalaktiten und stehen Stalagmiten herum. Sehr eindrücklich. Man darf dann auf rutschfesten Wegen 30 Minuten durch den Berg laufen bis man am Schluss in einer Kaverne ankommt in der auch schon Opern aufgeführt wurden. Wer übrigens keine Lust auf den Touri-Frass vor der Höhle hat, dem sei die Pizzeria bei dem Tennisplätzen empfohlen.

RE, im Dezember