Club Lomumba

männliche Spass- und Freizeitgestalltung

Januar 2008: My Fair Lady im Bernhard Theater

Nachdem der November und Dezember Clubabend eher sang und klanglos ausfielen fand der Auftakt ins 2008 recht kulturell an. Dieses Jahr werden einige Clubmitglieder 40. Ob uns das auch intelektuell beflügelt?

Gegessen haben wir Spaghettiplausch im Commercio beim Stadelhofen. Auf den signierten Fotos von den Berühmtheiten die überall rumhängen erkannten wir niemanden. Entweder sind die Leute nicht berühmt oder wir offenbaren unsere Ignoranz. Egal. Die Spaghetti und 5 Saucen waren sehr gut und wir konnten gemütlich in den "Fleischkäse" rüber gehen.

Für die 65 CHF gab es immerhin 20 Schauspieler zu beobachten und fast ein Dutzend Musiker dazu. Reich wird wohl niemand denn der Saal war locker besetzt. Die erste Hälfte war kurzweilig und flott während es nach der Pause eher langwierig war. Herrn Shaw's Theorien zur Klassengesellschaft brennen uns halt nicht so wahnsinnig. Und das absehbare Happy End ist doch auch etwas altmodisch. Was kriecht sie zu dem grauenhaften Professor heim um Ihm die Pantoffeln zu bringen? Der Club Lomumba schlägt folgendes Happy End vor: Eliza schnappt sich den reichen Oberst Pickering und heiratet ihn. Da es keinen Sex vor der Ehe gibt muss er warten und bei Männern im hohen Alter ist es ja bekannt, dass sie dabei Herzinfarkte kriegen und daran sterben. So bräuchte sie ihn nicht lange erdulden und könnte mit Ihrem Erbe dann glücklich weiter leben!

Den Abend liessen wir im Outback in einem Pitcher versinken. RE

Februar 2008: Kino am Berg

Tröpfchenweise treffen die Mitglieder bei der SZU ein. Im HB steigen René und Marc mit Richi in die SZU während Reini in der Waldegg zusteigt. Stevie kommt mit der ganzen Skiausrüstung direkt vom Berg und Roger trifft etwas später beim Restaurant ein.

Von der Bahnstation laufen die Einen etwas schneller als die Anderen zum Restaurant Uto Kulm hoch. Dort werden sie mit einer sensationellen Aussicht belohnt. Der Orkan Emma hat den ganzen Dunst weggeblasen und so sieht man vom Rapperswil bis ins finstere Aargau alles gestochen scharf. Der Flughafen ist zum greifen nah aber der starke Wind macht den Anflug für die Passagiere bestimmt etwas ungemütlich.

Zum Apéritif bekommen wir ein Glas Sekt mit Zimtgeschmack. Etwas gewöhnungsbedürftig wie wir meinen. Schmeckt wie Glühwein mit Sekt. Der Salat war ganz gut während das frisch gebackene Brot sensationell war. Vom Fondue gab's ohne Aufpreis genug. Die Dessertsymphonie war OK.

Als Überraschungsfilm brachten sie "Dance!" oder "Take the Lead" http://www.imdb.com/title/tt0446046/ Die Handlung ist so vorhersehbar, dass Marc den Film nicht schauen mochte und ging. Die anderen schauten sich bis zum Schluss an wie Antonio Banderas Kids aus der Bronx zu Gesellschaftstänzern ausbildet die einen Preis gewinnen. Angeblich basiert das auf einer wahren Geschichte und vielleicht hat das ja etwas, dass wenn die Gehtto-Kids dem anderen Geschlecht mit etwas Würde auf der Tanzfläche begegnen, sich das dann auch ausserhalb dieses Umfeldes festsetzt.

An der GV hat sich eine Rochade ergeben: Marc übernimmt neu das Präsidialamt während Stevie das begehrte Amt des Revisors übernimmt. Der Schreibende wird für seine Clubberichte geehrt. Wie genau die Ehrung stattfinden soll ist noch nicht geklärt. Zur Debatte steht "Ein Nachtessen bei Richi zu Hause!"

RE 2.3.2008

Mai 2008 -Vom Hooters zum Griechen

Beim letzten Klubabend haben wir uns beim Apéro im Hooters einen gesunden Hunger an den kurzen Höschen des Servierpersonals angeeignet. Anschliessend sind wir bei einem Griechen im Hinterhof einer Beiz gelandet. Nachdem Reini ein paar Tröpfchen auf seinem Köpfchen spürte, predigte er sogleich von dem nahendem Weltuntergang wegen eines möglichen Monsuns über der Beiz. Wir flohen dann gleich in die sicheren Gemäuer des Restaurants. Es hatte ja genügend Platz in der Beiz. Der gute Wein hatte das Essen von genügend auf genügend plus upgegradet. Das Fleisch schmeckte echt gut nur das Gemüse wollte kein Gewürz an sich haben, auch das heisse Wasser hatte es nicht lange gern. Für die nie lächelnde Servierdüse war es sehr schwierig 3 Speisen auswendig zu lernen, so dass Reini uns beim Essen zuschauen musste. Nach dem üblichen Verdauergetränk gingen wir in den 2.ten Akt und staunten, dass die Mädels im Ausgang immer jünger werden. Genügend gestärkt mit Flüssigkeiten wanderten wir ins Palavrion wo es ausreichend Mädels und Bier gab. Stevie wurde sogleich immer an das Eheversprechen erinnert, dass er gleich mit den Mädels besprechen musste. Aufgrund des Eheversprechens ist das Stevie um 24Uhr auch gleich nach Hause gegangen. SA

März 2008 - Caveman

Es ist Freitag Abend und in der Stadt herrscht Ausnahmezustand. Ein Wasserrohr legt die Westtangente lahm und die Autofahrer kommen zu spät ins Don Leone. Die ersten treffen sich vor den Fensterscheiben. Der normale Eingang ist zu. Nach ein paar Runden um das Haus entdecken wir einen Hintereingang und kommen durch einen Nebenraum in das kleine Lokal. Es ist aber pumpenvoll und das mit gutem Grund: Das italienische Bier schmeckt gut und die Pizza ist riesig und fein. Roger sagt kurzfristig ab und wir bestellen Sandra als Ersatz zur Caveman Show mit Siegmund Tischendorf im Zelt auf der Kasernenwiese. Der Caveman war ganz witzig und das Zelt ist ganz gut aufgemacht mit Entreé, Bar und Restaurant. Nach einem Schlummi an der Bar verziehen sich alle in die 4 Himmelsrichtungen. RE 30.3.2008

Oktober 2008 - Diner Chez Richi

Oktober... Was machen wir da? Klar Wild! Und da sich das terminlich so ergibt wollen wir auch den letzten Bond Streifen schauen damit wir vorbereitet sind für den Neuen. Also schnallt sich der Schreibende die Kochschürze um und greift zu den Pfannen. Als Vorspeise werden Brüssiene gereicht. Die verpuffen aber im Nu. In 4 Pfannen dampft daraufhin der Rehpfeffer, das Rotkraut, die glasierten Marroni und die Spätzli. Bis René eintrifft ist alles bereit und die erste Runde Kegeln am Wii auch schon durch. Nach dem Hauptgang gibt es den Bond auf der neuen Glotze. In der Halbzeit wird kalorienmässig mit einem Vermicellesdessert kräftig nachgedoppelt. René ist dermassen mit seinen Zügelvorbereitungen beschäftigt, dass er pausenlos einschläft. Die anderen haben aber kapiert warum Bond da im Casino spielen musste. Am Samstag ging es dann für die einen härter zur Sache als wir René's Hab und Gut von Dübendorf nach Bubikon verfrachteten.

RE im Dezember